Fachschule Sozialwesen: Praxisanleitende der Teilzeit-Erzieher*innenausbildung treffen sich zum Austausch


5. November 2021

Die dreijährige Ausbildung zum*zur staatlich anerkannten Erzieher*in an der Fachschule Sozialwesen ist sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit möglich. Im Unterschied zu den Vollzeitklassen, die in jedem Ausbildungsjahr verschiedene Praktika absolvieren, kommt die Teilzeitausbildung einer dualen Berufsausbildung gleich: Die Schüler*innen müssen bei Ausbildungsbeginn ein bestehendes Arbeitsverhältnis mit einer sozialpädagogischen Einrichtung vorweisen und werden im Blockmodell beschult, bei dem auf vier Wochen Fachschulunterricht vier Wochen Praxis folgen. Das Gelernte kann so direkt in Kita und Co umgesetzt und angewendet werden.

Um theoretische und praktische Ausbildungsinhalte abzugleichen und sich konstruktiv auszutauschen, lädt Bildungsgangteamleiterin Dörte Metelmann die Anleiter*innen der Praxiseinrichtungen aus dem Landkreis Stendal und dem Altmarkkreis Salzwedel seit diesem Schuljahr zu einem regelmäßigen Stammtisch ein. Nach einem ersten Kennenlernen in Stendal am 13. September 2021 mit 17 Teilnehmenden sowie einem weiteren Treffen am 18. Oktober 2021, ist die nächste Gesprächsrunde für den 17. Januar 2022 geplant. Themen, die eine enge Zusammenarbeit der beiden Lernorte erfordern, stehen auch dann wieder auf der Agenda. Ein Beispiel ist die Planung, Durchführung und Reflexion der Sichtstunde, in der die praktische Leistung der Auszubildenden bewertet wird. Die entsprechenden Anforderungen müssen vorab besprochen und klar kommuniziert werden, um eine optimale Vorbereitung auf diese Hospitation gewährleisten zu können. Im Fokus des Stammtischs stehen zudem die Praktikumsaufgaben, die Bewertung durch die Praxiseinrichtung sowie organisatorische Belange.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Treffen ist der persönliche Austausch und die Annäherung der Lernorte aneinander. Auftretende Fragen können schnell und unkompliziert geklärt, Wünsche und Erwartungen in ihrer Umsetzbarkeit diskutiert werden. Das schafft für alle am Ausbildungsprozess Beteiligten eine bestmögliche Handlungssicherheit und Transparenz, die den angehenden Erzieher*innen eine verlässliche Grundlage für ihre Ausbildung bietet.