Corona-Selbsttests für Schülerinnen und Schüler


23. März 2021


Schülerinnen und Schüler haben in dieser Woche die Möglichkeit, sich freiwillig auf Sars-CoV-2 testen zu lassen. Die jeweilige Klassenlehrkraft beziehungsweise eine Fachlehrkraft erfragt dazu vorab die Bereitschaft der Teilnahme an der Testung mit einer entsprechenden Einverständniserklärung, die zur Unterschrift ausgeteilt wird. Bei Minderjährigen müssen die Eltern ihr Einverständnis zur Durchführung des Antigen-Selbsttests schriftlich erklären.

Bei positivem Testergebnis muss die Schülerin oder der Schüler die Schule verlassen und umgehend den Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefonnummer 116 117) kontaktieren, um einen Termin für einen PCR-Test in einem Fieberzentrum zu vereinbaren. Bis zum Ergebnis des PCR-Tests ist eine häusliche Isolierung umzusetzen.

Hinweis: Ein positives Selbsttestergebnis bedeutet nicht zwangsläufig eine Infektion mit dem Corona-Virus.


Im Beschluss der Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 22. März 2021 steht dazu:

"Schnelltests und Selbsttests können tagesaktuelle zusätzliche Sicherheit bei Kontakten geben. […] Die Teststrategie umfasst drei Säulen: In der ersten Säule werden die Schülerinnen und Schüler wie auch das Personal an Schulen getestet. […] Bund und Länder weisen erneut darauf hin, dass ein positiver Schnell- oder Selbsttest eine sofortige Absonderung und zwingend einen Bestätigungstest mittels PCR erfordert."

"In den Ländern werden derzeit mit der steigenden Verfügbarkeit von Schnell- und Selbsttests flächendeckende Tests in Schulen und Kitas eingeführt. […] Die Testungen von Beschäftigten im Bildungsbereich und von Schülerinnen und Schülern werden weiter ausgebaut, es werden baldmöglichst zwei Testungen pro Woche angestrebt."