Neubau der Hindenburg Kaserne Belegung durch das 1. Bataillon des Infanterie-Regiments 93 unter Oberst Ritter v. Weber (siehe Gedenkstein im Eingangsbereich des Berufsschulzentrums)

Einzug und Stationierung der Sowjetarmee und Umbenennung der Hindenburg- in Puschkin-Kaserne

Nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wurden am 01.07.1991 die Berufsbildende Schule I, II und III ( BbS I+II+III) der Landkreise Stendal, Osterburg und Havelberg gegründet. Weiterhin Bestand hatte die Berufsbildende Schule Osterburg. Die Schulen wurde aus 6 Kommunalen Berufsschulen (BS): BS Bautechnik Brüderstr. und Weberstr. Stendal, Kaufmännische BS Bruchstr. Stendal, Landwirtschaftliche BS Curiestr. Stendal, Berufshilfsschule Stendal, Kommunale BS Tangermünde und Osterburg sowie 3 Betriebsberufsschulen (BBS): BBS des Reichsbahnausbesserungswerkes Stendal, BBS Geologische Erkundung Stendal, BBS des Volkseigenen Gutes Lichterfelde und der Medizinischen Fachschule Stendal gebildet. Die Hauptstandorte der 4 Berufsbildenden Schulen

Standort Bruchstraße Stendal

 

Standort Brüderstrasse Stendal

Standort Curiestraße Stendal

 

Standort Osterburg

Im Jahr 1993 wurden die BbS III und die BbS Osterburg aufgelöst und den BbS I + II zugeordnet. Der Standort Osterburg wurde als Außenstelle der BbS I geführt. Eine ehemalige Berufshilfsschule, die seit 1991 die Schüler des ehemaligen Reichsbund Berufsbildungswerkes beschulten, wurde der BbS I zugeordnet. Die weiträumig auseinander gelegenen Schulstandorte, die schlechten baulichen Zustände und veralteten Unterrichtsmittel der Berufsbildenden Schulen im Landkreis hat im Oktober 1993 zu der politischen Grundsatzentscheidung geführt, in Stendal ein Berufsschulzentrum zu errichten. Die Wahl fiel auf das Objekt Puschkin-Kaserne zuvor Hindenburg-Kaserne.

Desolater Zustand der Kasernengebäude

Im Dezember 1994 bekam der Landkreis Stendal den positiven Bescheid über eine 70 prozentige EU-Förderung des 67,7 Millionen. DM teuren Vorhabens.

Schulbaumaßnahme ‑ in der Zeit zwischen Mai 1995 und Juli 1997 entstand aus einer ehemaligen Kaserne ein modernes Berufsschulzentrum, in dem sich die BbS I und die BbS II befinden.

Feierliche Übergabe des Berufsschulzentrums 21. November 1997

9 Schulteile wurden zu einem Hauptstandort in Stendal und einer Außenstelle in Osterburg (hatte noch Bestand bis 31.07.2009) zusammengefasst. Die neuen hochmodernen Unterrichtsräume und Unterrichtsmittel ermöglichen den jungen Schülern/ Schülerinnen und Auszubildenden eine optimale Beschulung bzw. Ausbildung.

hier ein paar Fotos mit aktuellen Ausstattungen von Räumen



Fusion der beiden Berufsbildenden Schulen zum Berufsbildungszentrum Stendal

Auf Grund der demographischen Entwicklung und damit verbunden ein drastischer Rückgang der Schülerzahlen an den beiden BbS (BbS I 2004: 2491 Schüler, 2017:1070 Schüler; BbS II 2004: 2300 Schüler, 2017: 1332 Schüler) beschloss der Kreistag im Oktober 2016 die beiden BbS I+II zu fusionieren.